Artikel-Schlagworte: „Geist“

31 Tage – 31 Bücher #1

Ebeurmi4 in

Bei Ich lese halt gern bin ich heute ganz zufällig auf eine Bücher-Challenge gestoßen “31 Tage – 31 Bücher”. Man soll also den ganzen August über täglich eine Frage zum Thema Buch beantworten. Ich hatte so ein ähnliches Spielchen schon einmal mitgemacht, allerdings ging es dabei um Musikstücke. Jedenfalls hat es mir damals unglaublich viel Spaß gemacht, dass ich jetzt einfach auch mitmachen muss ;)

Ich bin leider einen Tag zu spät, aber das kann ich ja noch ganz gut aufholen. Also… Fangen wir an.

Frage Nr. 1 

“Ein Buch, das Du am liebsten allen Freunden schenken möchtest, damit sie es auch lesen”

Guqrynx5 in

Ganz spontan fiel mir dazu “Silberlicht” von Laura Whitcomb ein. Normalerweise kann ich mit Liebesgeschichten nicht so viel anfangen, aber diese hier war anders und so unglaublich herzzerreißend, liebevoll und fesselnd erzählt, dass ich das Buch sehr zügig und beinahe in einem Rutsch durchgelesen habe. Also dieses Buch hat mich selber so angenehm überrascht, dass ich es auch anderes ans Herz legen möchte. Außerdem hat es ein traumhaft schönes Cover!

Schade, habe leider keinen Buchtrailer gefunden. Dann muss es eben die Kurzbeschreibung von Amazon herhalten.

Seit über hundert Jahren ist Helen reines Licht, der strahlend helle Schatten einer wunderschönen Frau. Als unsichtbare Muse flüstert sie literaturbegabten Menschen die richtigen Worte ein. Bis eines Tages ein Siebzehnjähriger ihr unsterbliches Leben verändert: Er blickt Helen direkt ins Gesicht und … lächelt! Im Körper des Schülers steckt James, ebenfalls eine Lichtgestalt. Vom ersten Augenblick an wissen die beiden, dass sie füreinander bestimmt sind. Aber um zusammen zu sein, müssen sie unvorstellbare Hindernisse überwinden, die ihre Liebe auf eine harte Probe stellen … »Eines der romantischsten und schönsten Bücher der letzten Zeit.« Carpe Diem

Quelle (Amazon.de)

Die Séance – Heather Graham

9gisqvcj in Eine Frau wird vergewaltigt und ermordet aufgefunden. Das Muster ist exakt dasselbe wie bei einer Mordserie vor zwölf Jahren. Der damals ermittelnde Polizist Beau Kidd wurde für den Täter gehalten und von seinem Partner erschossen. Ist nun ein Nachahmungstäter am Werk, oder war Beau Kidd unschuldig?


Um dieses Thema dreht sich das Gespräch auf Christinas Einzugsparty in ihrem alten viktorianischen Herrenhaus. Um die Stimmung etwas aufzulockern, holt ein Gast ein Ouija-Bord hervor … und plötzlich steht der ruhelose Geist von Beau Kidd im Raum und fleht Christina an, ihm zu helfen. Die aktuellen Morde sind keine Nachahmungstaten, sondern der ursprüngliche Mörder läuft immer noch frei herum.


Der ehemalige Polizist Jett Braden ist skeptisch, als Christina ihm von ihrem geisterhaften Besuch erzählt. Doch seine Freunde bei der Polizei bestätigen die grausamen Details der Fälle. Ihre Quelle aus dem Jenseits ist zuverlässig der Interstate-Killer läuft immer noch frei herum, und die Zahl der Opfer wächst.


Quelle in


Christina hat eine ganz besondere Begabung: Sie kann Geister sehen. Zumindest hat sie als Kind ihren verstorbenen Opa gesehen. Ihre Familie tat es als kindliches Hirngespinst ab und ihre Oma bläute ihr ein, nie mit jemanden darüber zu reden. Etliche Jahre hat Christina keinen einzigen Geist mehr zu Gesicht bekommen bis sie in das Haus ihrer verstorbenen Großeltern zieht. Die Begegnung mit ihrem Opa ist sehr rührend geschildert, so dass ich mich wirklich anstrengend musste in der Bahn nicht gleich loszuheulen. Leider endetet dieser grandiose Auftakt viel zu schnell. Beim weiteren Lesen fiel meine Begeisterung für den Stil von Heather Graham etwas ab. Am meisten gestört haben mich die ständigen Wiederholungen über ihr wunderschönes gutes Aussehen. Gut, sie hat rote Haare, ist bildschön und passt so perfekt in das Beuteschema des Serienmörders. Nach drei bis vier Mal haben es dann auch wirklich alle verstanden. Anas Cousin Jed, Autor eines Bestsellers über die Geschichte des Interstate-Killers geschrieben hat, und Christina kommen sich aufgrund der neuen Morde immer näher und schwupps! landen sie in der Kiste. Mich hat diese “Liebesgeschichte” etwas aus dem Konzept gebracht. Ich habe sie als störend und als bescheidenen Versuch angesehen, die Geschichte etwas aufzulockern. Ich hätte mir lieber mehr Beau Kidd gewünscht.

Bei Beau Kidd handelt es sich um den erschossenen Polizisten von dem man all die Jahre glaubte, dass er der Mörder sei. Er taucht immer wieder plötzlich mitten im Geschehen auf. – Als Geist versteht sich. Zu Beginn hält er sich weitgehend aus Christinas Privatleben raus und bittet sie lediglich, nein, er drängt sie eher dazu, ihm zu helfen und den Fall aufzuklären. Christina versucht ihn zu ignorieren, was ihr nicht so ganz gelingen will. Spätestens, als Beau ihre Kaffeemaschine (so absurd es auch klingt…) eingeschaltet hat, habe ich ihn ins Herz geschlossen. Ich meine, was für ein cooler Geist ist das denn?

Im Laufe des Romans verschwinden Frauen in immer kürzeren Abständen und die Toten rücken immer näher in Christinas Umfeld. Zu Beginn nimmt Christina die Morde auf die leichte Schulter. Aber als dann eine junge Frau verschwindet, die nur wenige Stunden zuvor neben ihrem Klavier gestanden und vorgesungen hat, wird sie vorsichtiger. Beau steht ihr nach wie vor zur Seite und auch, wenn er nicht den wahren Mörder identifizieren kann, so versorgt er Christina doch mit allen nötigen Informationen, die zur Aufspürung des Interstate-Killers führen sollen.

Was mich am meisten fasziniert hat, ist die Tatsache, dass im Roman selbst so wenig passiert (bis auf die Morde). Die meiste Zeit nehmen private Interaktionen der Charaktere in Anspruch (Techtelmechtel zwischen Christina und Jed, die Einweihungsparty, Ana ist zu Besuch bei Christina etc.). Die Morde selbst werden recht kurz geschildert und nehmen somit nur einen kleinen Anteil des Buches ein. Der einzige, der sich bewusst um Informationen bemüht, ist Jed. Und trotzdem steigert sich die Spannung von Kapitel zu Kapitel. Die letzten Seites des Buches waren, entgegen meiner Erwartungen, der absolute Overkill ;)

Fazit: Ein wirklich spannender und gelungener Mystery-Thriller, in dem die Morde lediglich Nebenhandlungen sind.

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Silberlicht – Laura Whitcomb

Silberlicht Preview in Heute will ich euch das Buch “Silberlicht” von Laura Whitcomb vorstellen.


Es handelt sich hier um eine Liebesgeschichte zwischen zwei Lichtgestalten (also Geistern), die jeweils einen Körper eines jungen Menschen besetzen und versuchen so ihre Liebe auszuleben. James besetzt den Körper eines drogensüchtigen jugendlichen Straftätern, während Helen die Tochter einer streng christlichen Familie besetzt. Man kann von vorn herein erkennen: Das kann nicht gut gehen! Und geht es von Anfang an auch nicht wirklich. Zum einen, weil die Körper immer noch in ihrem alten Leben sind, müssen sie die ehemaligen Besitzer immitieren und zum anderen kann das zwischen zwei so unterschiedlichen Menschen kaum gut gehen. “Silberlicht” ist also voll mit Liebe und Leidenschaften, aber auch Spannung und Action, sowie Trauer und noch vieles mehr. Zum Ende spitzt sich die Situation zu und der Weg scheint aussichtsloser als vorher zu sein.


Ich bin immer noch total begeistert von dem Buch und seit wenigen Tagen beschäftigt mich diese Thematik “Leben nach dem Tod”. Gibt es wirklich Geister? Sind sie wie Helen und James? Traumhaft schöne Liebesgeschichte! Ein MUSS für jedes Mädchen :P


Mehr will ich an dieser Stelle auch gar nicht verraten. Habe auch noch zusätzlich eine Video-Rezension gemacht. Meine erste wohlgemerkt und dort spoile ich ein bisschen *schmunzel* Also wenn ihr ein klein wenig mehr erfahren wollt, schaut euch das Video an.





Zwei tote Barden später…

Tja, liebe Leser, gestern war wieder MIDGARD-Zeit. Deswegen bin ich jetzt auch so mordsmäßig müde. War so gegen 2 Uhr um Bett und durfte jetzt schon wieder rauss, weil ich nachher noch mit Komilitonen lernen wollte. Hurray!

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Nun ja, außerdem hab ich immer noch tierische Bauchschmerzen von gestern Abend/Nacht. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal so intensiv gelacht habe. Gründe für schallendes Gelächter gab es viele: Coole Sprüche und Ideen, Blitzbemerkungen von so Schnellmerkern wie mir (und das gleich 2x hintereinander. FAIIIL! *Achtung! Ironie!*) und generell geniale Aktionen der Charaktere.

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Bevor ich euch die gestrige Geschichte erzähle muss ich noch ein wenig ausholen. Mein Charakter, Terra, hatte von ihrem Orden den Auftrag bekommen, Rowan de Soel, ein Ordensmitglied, ausfindig zu machen, da er irgendwie verschollen schien. Nach einigen Befragungen in den umliegenden Städten bekam unserer Gruppe den Hinweis, dass er sich im Gebirge mit einer Gruppe aufhält. Doch die Gruppe ist bereits ohne Rowan in dem kleinen Dorf Hügelstolz zurückgekehrt. Also haben wir dort einen kleinen Zwischenstop eingelegt, die Kinder und Marcello abgesagt und sind mit der besagten anderen Abenteurergruppe nochmal los. Dabei wurden wir von Clangardanern angegriffen. Erwähnenswert ist hier besonders, dass sie nackt und blau bemalt auf ihren Pferden ritten. Wir haben ordentlich aufgeräumt. Irgendwann kamen wir dann zur besagten Höhle und dort ereignete sich ein seltsam grausames Ereignis: 10 Marder und 30 Katzen bekämpften sich vor dem Höhleneingang bis auf´s Blut. Unsere Gruppe schritt nicht ein, erkannte aber, dass es sich hier um Magie handelt. Drei der Marder haben den Kampf überlebt und sind dann fort gewuselt. Wir sind hinterher bzw. ich nicht. Ich war zu sehr damit beschäftigt, die unterschiedlichsten Kadaver in die Höhle zu werfen (Irgendwie ist dies zu einem meiner liebsten Hobbies als Terra geworfen: Kadaverwerfen), da auf dem Eingang ein Bann lag und ich bzw. wir wussten ja nicht wie und worauf er reagiert. Deswegen bin ich nämlich auch mit der Bardin der Abenteurergruppe aneinander geraten.

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Die anderen kamen dann mit einem einsamen alten Mann namens Rory wieder, nachdem sie ziemlich lange auf sich warten lassen haben. Dieser Mann stellte sich als Barde heraus, der einen, wie sich später herausfand, gestohlenen Dudelsack mit sich trug und unbedingt diese Höhle wollte. Hier muss ich sagen: Die Höhle wurde von einer Katzenfrau (ähnlich einer geisterhaften Erscheinung) und ihren Kindern (ganz viele Miezis *__*) bewohnt und Rory wollte die Höhle unbedingt für sich und seine “Kinder”, die Marder. Deswegen (angeblich) auch der Kampf. Nun, wir sind dann rein und sind ein paar Meter weiter gleich auf einen Lindwurm getroffen. Der Barbar sprintete auf das Untier zu und war einen Augenblick später zweigeteilt. Nachdem wir fast gegrillt wurden, ist es uns dennoch gelungen in einen schmaleren Höhlengang zu fliehen. Dort sind wir beim Weitergang auf einen Dämon gestoßen. Ein flammendes Biest, sag ich euch. An dieser Stelle haben sich auch die Wege von Rowan de Soel und seiner Gruppe getrennt, weil er sich dem Dämon zur Wehr gesetzt hat. Die anderen sind bei der riesigen Flammenwand getürmt. Diese Feiglinge! Ich kann von Glück sagen, dass ich zuvor noch meinen goldenen Panzer gezaubert habe, denn so habe ich insgesamt 6 Schadenspunkte im LP-Bereich absorbiert und das war bei diesem Wächterdämon mehr als angebracht! Nachdem ich, unser (neuer) Elf zusammengeschlagen wurden, erledigte unsere Cantai (mal wieder) den Rest. Es verging einige Zeit und wir entschieden uns dort zu nächtigen. Die Cantai und die Bardin hielten wachen, dabei bequatschte die Bardin unserere Cantai, aufgrund einer Legende. Die Legende besagt folgendes: Eine Elfenbardin besaß einst eine verzauberte Laute. Und diese Elfe ist verschollen, ebenso ihre Gefährtin, eine Katze (die wir nun als Katzenfrau kennen). Durch ein zweiteiliges Artefakt, welches aus Arm- und Halsband besteht hat sie das Tier zu ihrer Vertrauten gemacht. Nun ja, die Bardin wollte der Legende nachgehen und wollte sehen, ob diese Laute wirklich existiert, dabei fand sie Rowan. Rowans gebrochenes Bein wurde wieder zusammen geflickt und währenddessen hatten unsere Cantai und die Barden genug Zeit zu dem Skelett zu der Höhle zu gehen und es genauer zu untersuchen. Es war das Skelett der Elfen-Bardin. Ein Geist erschien und die Bardin erweiste sich als würdig und bekam die Laute. Sie versteckte die Laute vor den anderen, vor allem vor Rory, der, wie wir später herausfanden, wohl ebenfalls auf der Suche nach der Laute war.

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Während die anderen mit Rory Wasser holen gingen um unsere Vorräte wieder aufzufüllen, blieben die Cantai und Terra mit Rowan zurück in Rorys kleiner Höhle. Dort erschien uns die Katzenfrau und nach einer hitzigen Diskussion und Zusammenfügung mehrerer Puzzleteile entschieden wir uns, dass Rory aus dem Weg geräumt werden muss bzw. die Cantai entschied das, Terra hielt sich da raus und gab ihr lediglich frei Bahn (Mehr konnte ich als Ordenskriegerin nicht befürworten). Ach ja, bevor ich es vergesse: Rowan ist ein schrecklicher Typ. Ständig am meckern und motzen und hält sich für den tollsten Mann auf der ganzen Welt. Zum Glück kränkelt er noch und in seinen Augen führe ich mein Gefolge zur Zeit an. Der Gedanke gefällt Terra natürlich, aber im Prinzip weiß sie, dass sie in einer ziemlich demokratischen Gruppe integriert ist, wo es keinen direkten Anführer gibt. Nun ja, das vergiften mit einem Schierlingsgift wäre fast schief gegangen und hätte mich getroffen. Das wäre fatal gewesen! Dennoch haben wir es geschafft Rory ordentlich krank zu machen und die Cantai beendete den Rest in der Nacht, in dem sie ihn ermordete. Von seinem letzten Schrei wurden wir anderen wach und man fragte sich aus welchem Grund das geschah. Nach dem unser Fian (Elfenkrieger) herausgefunden hatte, dass die Laute das Ziel Rorys war, wollte er sie zerstören. Dabei warf sich die Bardin, der nun die Laute gehörte, ins Schwert und tötete auch sie. Danach brach eine hitzige Diskussion aus, was denn nun wer wie wo richtig gemacht hat und kehrten nach der Beerdingung der beiden wieder zurück ins Dorf Hügelstolz, wo uns hoffentlich die Kinder (nicht unsere eigenen ^^) und Marcello immer noch erwarten würden.

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Ach ja, ich hab momentan einen Personal Trainer Healer. Einer der NSCs dackelt mir ziemlich hinterher. Warum genau er das tut, weiß ich nicht, aber es kann ja nie schaden, wenn man einen zweiten Heiler dabei hat. Allerdings werden sich wohl bald unserer Wege trennen, da ich es irgendwie schaffen muss, dass Rowan wieder zurück zu seinen Bruder soll, da er sich sonst gerne mal in Schwierigkeiten begibt, die es zu vermeiden gilt.

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Tja, das war unserer letztes Abenteuer, wofür wir gut zwei Tage gebraucht haben. Natürlich könnten wir einfach kontinuierlich weiterspielen, ohne Unterbrechungen, aber wo bliebe da der Spaß. Außerdem neigen unsere Charakter, wie auch die Spieler zu angeregten Diskussionen, was sie nun als nächsten tun wollen und dabei geht dann doch mal die eine oder andere Stunde bei drauf. Endet aber meist mit dem Ergebnis von coolen und manchmal sogar auch brauchbaren Ideen und viiiiiiiiiiiiiel Spaß! ;)

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